Dem Bürgerverein Hatzfeld liegen mehrere Anwohnerbeschwerden über den LKW-Verkehr zur Baustelle der neuen Kita auf Hatzfeld vor. So fuhren wohl mehrere Fahrzeuge durch das für LKW gesperrte Teilstück der Alhausstrasse. Grund genug, der Sache einmal auf den Grund zu gehen.

Herbert Fleing und Joachim Hoffmann verabredeten sich mit Herrn Korpys vom Gebäudemanagement der Stadt und Herrn Schlößmann vom ausführenden Architektenbüro auf der Baustelle. In einem erläuternden Gespräch wiesen die Vertreter des Bürgervereins auf die Problematik mit dem LKW-Verkehr hin. Herr Korpys und Herr Schlößmann erörteten daraufhin, welche Hintergünde zur Anlieferung über die Winchenbachstr. geführt haben und welche Maßnahmen ergriffen wurden.

Eine Anlieferung über die Hatzfelder Str. ist bei dem derzeitigen Baufortschritt nicht möglich, da z.B. das Grünflächenamt eine Rohdung der Bäume an der Hatzfelder Str. nicht genehmigt hat und somit auch keine Zufahrt zum Baugelände erstellt werden konnte. Auch ist für den benötigten Baukran und das anzuliefernde Material keine ausreichende Fläche an der Hatzfelder Str. vorhanden. Erschwerend kommt hinzu, dass bei einem Verkehrsaufkommen von 10.000 Fahrzeugen am Tag, die Hatzfelder Str. durch den Anlieferverkehr überlastet würde.

Die gute Nachricht jedoch ist: Sobald der Rohbau fertig ist, wird an der Hatzfelder Str. ausreichend Platz für eine Anlieferung vorhanden sein und zumindest ein Teil des benötigten Materials kann dann hierüber angeliefert werden. Das Gebäudemanagement geht davon aus, dass der Rohbau im Oktober 2017 fertig ist.

 

Zur An- und Abfahrt der Baustellen-LKW wurden bereits im Vorfeld der Planung entsprechende Maßnahmen getroffen. Jede Transportfirma erhält eine detaillierte Anfahrtsskizze und es wird in jedem Gespräch auf die vorgegebene Anfahrts-Route hingewiesen. Hierbei wird besonders auf das LKW-Durchfahrtsverbot in der oberen Alhausstr. verwiesen. In dem Gespräch mit den Herren Korpys und Schlößmann konnten aus unserer Sicht einige der Hintergründe, die zum dem LKW-Ärgernis geführt haben, schlüssig erörtert werden. Wir hoffen natürlich, dass die vorgegebene Anfahrtsroute künftig auch eingehalten wird und die Belästigung der Anwohner so gering wie möglich gehalten wird.