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Wo sind die Wasserbüffel?
 
Sonntag, 26.06.2016, der Parkplatz Restaurant Alte Mühle in Haltern-Lipprams füllt sich mit Fahrzeugen, die als ersten Buchstaben ein W im Nummernschild führen. Offensichtlich kennen sich die Insassen der Fahrzeuge, denn herzzerreißende Begrüßungsszenen sind zu beobachten. Die Hatzfelder Bürgerfamilie trifft sich, um gemeinsam in die Pedalen zu treten.  Schnell sind die Fahrradträger von ihrer Last befreit. Die Sonne lässt sich am Himmel blicken und verspricht Hatzfelder Wetter (immer super bei richtiger Kleidung). Während die Alten noch schrauben, kurven die Jungen  bereits ungeduldig über den Parkplatz und lassen schon die ersten Funksprüche los. Gott sei Dank, die Security ist bereit.
 
Dann geht es los. In einer langen Reihe setzt sich die stählerne Schlange in Bewegung. Nachdem verschiedene Kreuzungen es nicht geschafft haben, den Tross auseinander zu reißen, umfängt reine Natur die Gruppe, die einen Halt an einer Aussichtsplattform im Naturschutzgebiet zum Anlass nimmt, Butterbrote, Pfefferbeißer und Gemüseschnitze zu verzehren. Hier soll es Wasserbüffel geben, heißt es, worauf ein Pilgerzug von Wasserbüffelfans die Besteigung der Aussichtsplattform in Angriff nimmt. Aber leider, die Büffel waren offensichtlich Wasser holen oder hatten sich ins Gras gelegt, jedenfalls  gaben sie sich nicht zu erkennen.
 
Entschädigt wurden die Hatzfelder durch eine Vielzahl von Störchen, die sich gern betrachten ließen und stolz posierten. Während der Betrachtungspause hatte die Jugendsecurity die Möglichkeit zum Wassertreten, wovon auch Gebrauch gemacht wurde.
 
Der Chemiepark in Marl ist einer der größten Industrieparks in Deutschland. Er erstreckt sich über eine Fläche von 6,5 Quadratkilometern. Allein schon die Vorbeifahrt war beeindruckend.
 
Interessant war die Fahrt durch die Bergarbeitersiedlung Fürst Leopold in Dorsten. Der Bau der Siedlung wurde 1912 begonnen und kriegsbedingt erst 1920 abgeschlossen. Ein Großteil der Siedlung steht mittlerweile unter Denkmalschutz.
 
Ein landschaftlich schöner Streckenabschnitt führte an der Lippe entlang und schloss den Blick auf einen historischen Herrensitz ein.
 
Der Skulpturenpark Marl war verbunden mit der Stunde, als der Regen kam. Regen ist allerdings das Letzte, was einen Wuppertaler und insbesondere einen Hatzfelder schrecken kann. Spätestens zum Abendessen waren auch die letzten Radfahrer wieder trocken. Das Essen war ausgezeichnet und die  Getränke ausreichend gekühlt. Es fehlte lediglich der Fernseher, der das Fußballspiel Deutschland gegen die Slowakei übertrug. Also musste der Kellner als reitender Bote herhalten und mit Getränken und Speisen die ausschließlich von der deutschen Mannschaft geschossenen Tore zu servieren, Das 3 : 0 krönte einen sportlichen Tag, der von Marliese in gewohnter Qualität vorbereitet und begleitet wurde.
 

9.8.16 Der Platz beim Wilkhausstübchen, wo die Abfall-Container für Altglas, Papier und Elektrogeräte stehen, ist vor einigen Tagen mit Pflastersteinen befestigt worden.

Ähnliches scheint gerade oben an der Hatzfelder Str. im Bau zu sein.

Keine zusätzliche Bebauung mehr geplant. Alle Bauspekulationen gestoppt.

Die Restfläche soll weiterhin als Grünfläche den Hatzfelder Bürgern erhalten bleiben und wird dem Landschaftsschutzgebiet  „Gelber Sprung“ angeschlossen. Das parkähnliche Gelände dient als Naherholungsgebiet und bildet in Verbindung mit dem Nordpark einen attraktiven Höhen-Grüngürtel von Hatzfeld bis nach Wichlinghausen. Respekt für eine wahre großzügige Entscheidung.

Mehr darüber in der nächsten Hatzfeld-Post.

Schulgelände nach Abriss

Das Gebäude-Management will noch in diesem Jahr eine der schönsten Kindertagesstätten in Wuppertal realisieren.

Am Rande des Grundstücks der alten Schule zwischen Hatzfelder Strasse und der Turnhalle soll auf 3.500 qm  die neue Kita inklusive Außenbereich stehen. Geplant ist eine terrassenartige Bebauung für 6 Kindergruppen bis 144 Kinder. Der Eingang nach der Eröffnung erfolgt nur über die Hatzfelder Strasse. Für anfahrende Elterntaxis wird es ungefährdete Ausstiegsmöglichkeiten geben.

Nähere Information und Pläne erhalten Sie in der Winterausgabe der Hatzfeld-Post.

Die Litfaßsäule an der Bushaltestelle Windhornstr. ist vor ein paar Wochen vom Bürgerverein Hatzfeld umgestaltet worden. Sie wird jetzt von Hatzfelder Ansichten geschmückt und zeigt einen informativen Stadtplan des Viertels.

Litfaßsäule