Am Samstag, den 26.11.16 starteten bei strahlendem Sonnenschein 134 Hatzfelder nach Velen im Münsterland. Für diese große Zahl von Mitfahrern wurden von Graf`s Reisen 3 Busse gechartert, die super pünktlich um 13:00 Uhr an der Sparkasse Wilkhausstraße zur Abfahrt bereit standen.

  

Der Besuch des Weihnachtsmarktes war schon ein besonderes Erlebnis. Alle waren von der ganz besonderen Atmosphäre des Waldweihnachtsmarktes begeistert. Rund 1000 Weihnachtsbäume säumten den Weg entlang der rund 150 Stände, die mit weihnachtlichen Angeboten – ohne Kitsch und Ramsch – zum Bummeln einluden.

Als am Abend dann der Nebel in den Wald eintauchte, machte sich eine geradezu mystische Stimmung breit. Mit diesen Eindrücken ging es um 20:00 Uhr wieder zurück nach Wuppertal. Man war sich einig, dass der Besuch dieses Weihnachtsmarktes eine wunderbare Einstimmung auf die Adventszeit und Weihnachten war.

Ihr/Euer

Frank Birker

 

03.11.16 Zuerst dachte ich, wir hätten einen großflächigen Handyausfall auf Hatzfeld und die Telekom würde uns daher wieder eine Telefonzelle aufstellen.

Aber die gerade aufgebaute Telefonzelle schräg gegenüber der Sparkasse Hatzfeld soll demnächst als Bücherkiste dienen.

Wann sie für Bücher und Bürger eröffnet wird, wird in der nächsten Hatzfeldpost bekannt gegeben.

Telefonzelle
Telefonzelle

Insgesamt 24 Fahrradfahrer (darunter 2 Kinder),  sind in diesem Jahr mit von der Partie. Wir treffen uns am "Hotel Waldmutter" in Sendenhorst. Das Wetter ist noch gut und so radeln wir los. Machen unseren ersten längeren Halt auf dem Kirchplatz der St. Magnus Kirche in Everswinkel. Ein kurzer Regenschauer kann uns nicht vom Verzehr unserer "Bütterkes" abhalten. In Telgte wurden wir auf dem Marktplatz bei einer Rast von einem Straßenmusiker mit Musik "beglückt". Auch konnten wir in einem Geschäft die tollsten Sachen erstehen (oder auch nicht).

Fahrradtour Sendenhorst
An diesem 1. Tag fahren wir 59 km, vorbei an einer großen Anzahl von Maisfeldern, aber auch gelbe Rapsfelder (oder sind es Senffelder?) verändern die Landschaft. Nach einer ungewollten Trennung teilt sich die Gruppe an einer Kreuzung und kommt dann doch wieder zusammen wohlbehalten am Hotel an. Nach einem Abendessen in einem separaten Raum, und anschließend eigener Musik (Gitarre und Gesang) lassen wir den Tag ausklingen.

140 Hochzeitsgäste beleben das Hotel mit ausreichend lauter Musik, die einigen von uns nur drei Stunden Schlaf brachte.

Am 2. Tag ging es wieder munter auf die Räder, mit dem Ziel: Ahlen. Hier erwartete uns nach einer abwechslungsreicher Fahrt der "Pöttkes- und Töttkenmarkt" in der Fußgängerzone.

Der Po konnte sich ausreichend erholen, bis es wieder hieß: "Aufsitzen". 

Die heute kurzweilige, landschaftlich reizvolle Gegend brachte uns wieder zurück zum Ausgangsziel, dem Hotel "Waldmutter" und schon war wieder ein schönes Fahrradwochenende vorbei.

 

Es war wieder eine abwechslungsreiche Tour, mit vielen netten Leuten und tollen Kindern.

Danke Marliese.

 (Renate Drießen)

 
oder
 
Wo sind die Wasserbüffel?
 
Sonntag, 26.06.2016, der Parkplatz Restaurant Alte Mühle in Haltern-Lipprams füllt sich mit Fahrzeugen, die als ersten Buchstaben ein W im Nummernschild führen. Offensichtlich kennen sich die Insassen der Fahrzeuge, denn herzzerreißende Begrüßungsszenen sind zu beobachten. Die Hatzfelder Bürgerfamilie trifft sich, um gemeinsam in die Pedalen zu treten.  Schnell sind die Fahrradträger von ihrer Last befreit. Die Sonne lässt sich am Himmel blicken und verspricht Hatzfelder Wetter (immer super bei richtiger Kleidung). Während die Alten noch schrauben, kurven die Jungen  bereits ungeduldig über den Parkplatz und lassen schon die ersten Funksprüche los. Gott sei Dank, die Security ist bereit.
 
Dann geht es los. In einer langen Reihe setzt sich die stählerne Schlange in Bewegung. Nachdem verschiedene Kreuzungen es nicht geschafft haben, den Tross auseinander zu reißen, umfängt reine Natur die Gruppe, die einen Halt an einer Aussichtsplattform im Naturschutzgebiet zum Anlass nimmt, Butterbrote, Pfefferbeißer und Gemüseschnitze zu verzehren. Hier soll es Wasserbüffel geben, heißt es, worauf ein Pilgerzug von Wasserbüffelfans die Besteigung der Aussichtsplattform in Angriff nimmt. Aber leider, die Büffel waren offensichtlich Wasser holen oder hatten sich ins Gras gelegt, jedenfalls  gaben sie sich nicht zu erkennen.
 
Entschädigt wurden die Hatzfelder durch eine Vielzahl von Störchen, die sich gern betrachten ließen und stolz posierten. Während der Betrachtungspause hatte die Jugendsecurity die Möglichkeit zum Wassertreten, wovon auch Gebrauch gemacht wurde.
 
Der Chemiepark in Marl ist einer der größten Industrieparks in Deutschland. Er erstreckt sich über eine Fläche von 6,5 Quadratkilometern. Allein schon die Vorbeifahrt war beeindruckend.
 
Interessant war die Fahrt durch die Bergarbeitersiedlung Fürst Leopold in Dorsten. Der Bau der Siedlung wurde 1912 begonnen und kriegsbedingt erst 1920 abgeschlossen. Ein Großteil der Siedlung steht mittlerweile unter Denkmalschutz.
 
Ein landschaftlich schöner Streckenabschnitt führte an der Lippe entlang und schloss den Blick auf einen historischen Herrensitz ein.
 
Der Skulpturenpark Marl war verbunden mit der Stunde, als der Regen kam. Regen ist allerdings das Letzte, was einen Wuppertaler und insbesondere einen Hatzfelder schrecken kann. Spätestens zum Abendessen waren auch die letzten Radfahrer wieder trocken. Das Essen war ausgezeichnet und die  Getränke ausreichend gekühlt. Es fehlte lediglich der Fernseher, der das Fußballspiel Deutschland gegen die Slowakei übertrug. Also musste der Kellner als reitender Bote herhalten und mit Getränken und Speisen die ausschließlich von der deutschen Mannschaft geschossenen Tore zu servieren, Das 3 : 0 krönte einen sportlichen Tag, der von Marliese in gewohnter Qualität vorbereitet und begleitet wurde.
 

9.8.16 Der Platz beim Wilkhausstübchen, wo die Abfall-Container für Altglas, Papier und Elektrogeräte stehen, ist vor einigen Tagen mit Pflastersteinen befestigt worden.

Ähnliches scheint gerade oben an der Hatzfelder Str. im Bau zu sein.